Presse

„Keine Angst vor Neuer Musik bei klassischen Konzerten“
„Das junge SonARTrio sorgte für begeisternde Premiere im ver.di Bildungszentrum.“

Zeitgenössische Musik zum Schwelgen – geht denn das? So mag sich der eine oder andere Konzertbesucher anfangs noch gefragt haben, aber bereits mit dem ersten Stück hatten die drei jungen Herren des „SonARTrio“ ihre knapp 100 Zuhörer definitiv erobert. […] Locker plaudernd führen sie abwechselnd selbst durch ihre Programme und lassen ihr Publikum ein wenig teilhaben an jenem kreativen Schöpfungsprozess, den sie selbst beim Erarbeiten dieser Musik durchlaufen haben. […]
Ein Bajan ist ein russisches Knopfakkordeon […] Till Marek Mannes entlockte seinem Bajan faszinierende Klänge, vom kaum wahrnehmbaren hohen Fiepen bis zum bedrohlich anschwellenden Cluster im tiefsten Bassregister, vom vibrierenden Beben bis zu knarrenden, fast perkussiven Elementen. Gelegentlich setzte er mit imposantem Effekt nur das Balggeräusch ein, das beruhigend wie ein lebendiger Atem, aber auch – wie in dem faszinierendem Werk „Silenzio“ auf verstörende Weise wie das Schnauben eines zürnenden Gottes klingen konnte.
Auch die beiden Streicher […] zeigten eine klangliche Bandbreite, die weit über die im klassischen Repertoire eingesetzten Techniken hinaus ging. […] All dies konnte man hier in Perfektion bewundern: Cello und Geige sangen, wisperten, flöteten, hauchten, ja schwiegen sogar auf äußerst beredte Weise, denn in den oft sehr ruhigen Stücken dieser musikalischen „Reise in die Spiritualiät“ können Pausen genauso bedeutsam sein wie die Töne.
[…] als Fazit sei hier vor allem festgehalten: Keine Angst vor zeitgenössischer Musik und wenn das junge spritzige „SonARTrio“, welches sich mit einem kunstvollen Tango von Astor Piazzolla als Zugabe verabschiedete, wieder irgendwo spielt – unbedingt hingehen!“

– April 2015 Konzertgemeinde Mosbach e.V. –
http://konzertgemeinde-mosbach.de/pressestimmen/8-20142015/69-keine-angst-vor-neuer-musik-bei-den-klassischen-konzerten.html

 

„Zerknautscht und näselnd verbeult“

„Kirchheim. […] Die sympathischen Musiker von SonARTrio […] leiteten die Zuhörer geschickt an, den raumgreifenden Klangerkundungen zu folgen, die Facetten und unterschiedlichen Tonsprachen der Werke zu ergründen und, wenn möglich, nicht nur die Ohren, sondern auch die Seele für die „aktuelle“ Musik zu öffnen. Dieser charmanten Aufforderung, sich aus den bisherigen Hörgewohnheiten zu verabschieden und damit die Fesseln musikalischer Konventionen und akademischer Verkrustungen aufzulösen, kam eine neugierige wie interessierte Zuhörerschaft gerne nach.[…]
Die Stille als immer wiederkehrender Bestandteil im Konzert geradewegs provokativ und lustvoll vom SonARTrio eingesetzt […] wurde vom Publikum mit geneigter Konzentration honoriert.[…]
Was die erstklassigen Musiker aus den kryptischen Anweisungen [im Notenbild von H. J. Hespos „Zerango“] machten, sorgte für Belustigung im Publikum. Aus dem wilden, verzweifelten und zuweilen in stummen Bewegungen verharrendem Spiel mit eigentümlichen Klangfarben entstand eine gar ironisch anmutende Improvisation, der die Zuhörer herzhaft und heiter applaudierten.“

– 18.02.15 Teckbote –
http://www.teckbote.de/nachrichten/kultur_artikel,-Zerknautscht-und-naeselnd-verbeult-_arid,86208.html

 

„Tango zwischen Quietschen und Knarren“

„Bad Homburg. […] die drei Musiker [leiteten] die Gäste geschickt [an], nicht nur Ohren, sondern auch Seele für neueste Musik zu öffnen.[…] Nach frenetischem Dank für die erbrachte Leistung […] wurde das Trio bestürmt von 1000 begeistert interessierten Fragen.“

-13.02.2015 Taunus Zeitung –
http://www.taunus-zeitung.de/lokales/hochtaunus/vordertaunus/Tango-zwischen-Quietschen-und-Knarren;art48711,1262242

 

„An der Grenze des Wahrnehmbaren“

„Bernhard Cavanna, Wolfgang Rihm, Il-Ryun Chung, das sind nicht Namen moderner Architekten – jedenfalls nicht der Baukunst, sondern vielmehr der Tonkunst. Werke dieser und weiterer zeitgenössischer Komponisten hat das hannoversche „SonARTrio“ auf Einladung des Vereins Kultur Stadthagen einem neugierigen Publikum im Kaminsaal des Stadthäger Schlosses vorgestellt – in vollendeter Instrumentenbeherrschung, sympathischem Auftreten und mit hilfreichen Erläuterungen.“

– 17.11.14 Schaumburger Nachrichten –
http://www.sn-online.de/Welt/Kultur/Kultur-lokal/An-der-Grenze-des-Wahrnehmbaren

 

„Wenn Neue Musik klassisch gut klingt“

„[…] ein exzellentes Trio im Weißen Saal von Schloss Fantaisie […] Das SonARTrio […] zeigt jedenfalls, dass es neue Musik gibt, die fast zu schön ist, um „Neue Musik“ genannt zu werden […] Lebte Schubert heute: Es wäre vorstellbar, dass er eine derartige Musik schreiben würde. […] Drei, die „Neue Musik“ ganz klassisch wirken lassen können“

– 19.05.14 Nordbayerischer Kurier – 
http://www.musica-bayreuth.de/archiv/                                        // Rückblick 2014